Geschichten mit "Happy End"

Seit Donnerstag, den 14.04.2005 vermissen wir unseren Tom Tom. Er war bisher nie länger weg und eigentlich immer in der Nähe. Er ist sehr zutraulich, auch Fremden gegenüber. Tommy ist ein 10 Jahre alter Norwegischer Waldkater, grau weiss getigert mit weisser Brust und Bauch und
"Löchern" in seinen "Socken". Er hat einen Chip über Tasso. Bitte, wenn ihr etwas tun könnt oder etwas über Tierfänger oder evtl. überfahrene Katzen hier in unserer Umgebung gehört habt, gebt uns Bescheid. 

Wir vermissen ihn sehr und hoffen immer noch. 

Unsere Telefonnummern lauten: 02331/440053 oder 0170/2176822. 

Vielen Dank im voraus.
K. Freund

Tom Tom ist seit 19.04.2005 wieder da !

Tom Tom ist wieder da. Er war bei Nachbarn eingesperrt, die auch die Bild-Suchanzeigen im Wohnviertel gesehen haben, trotzdem haben sie sich nicht gemeldet. Sie waren mit ihm beim TA, haben einen Zahn ziehen lassen und den Kater scheren lassen. Tom Tom ist gechipt, hat aber nichts genützt. Entscheidend war ein Hinweis eines anderen Nachbarn, der wusste, dass dort eine Katze "zugelaufen" war. Er wurde glücklicherweise gut behandelt.

Mickey

Mickey ist am 25.02.2005 halbtot (verhungert und vertrocknet, konnte nicht mehr aufstehen!) zwei Straßen weiter gefunden worden. Nach zwei Tagen Tropf geht es ihm besser und er kann anschließend wieder zurück zu seinen Besitzern!

Vorgeschichte:

Mickey ist am 04.01.2005 in Hagen-Wehringhausen entlaufen. Er ist ein 8-jähriger, kastrierter Maine-Coon-Kater, hat schwarzes Fell, das am Bauch und am Kragen braun/gräulich ausläuft.
Seine Maße: Kopfhöhe ca. 50 cm, Länge 65 cm und Schwanzlänge ca. 50 cm, sein Gewicht ca. 6,5 kg.

Mickey ist bei TASSO registriert unter der Nr. 2285563,
seine Chip-Nr. lautet: 892009100827252.

Mickey wird sehnlichst von seinen zweibeinigen wie auch von seinen vierbeinigen Lebensgefährten vermisst. Falls jemand Mickey findet, bitte dringend melden unter

Tel.: 02331 - 30 62 177 oder
Mobil: 0162 - 13 47 415 oder
Mobil: 0162 - 13 47 414

Berk

Berk konnte genau nach einem Monat, also am 12.02.2005, in sein Zuhause zurück. Er wurde gefunden im Dortmunder Tierheim. Wie er dort landete, ist leider nicht nachvollziehbar und wird wohl immer das Geheimnis von Berk bleiben....

Die Vorgeschichte:

Berk ist am 12.01.2005 in Bochum / Hiltrop entlaufen. Der auffällige Türkisch Van Kater hat als Grundfarbe weiß und ist mit roten Abzeichen bestückt und hat einen roten Schwanz. Das linke Auge ist blau, das rechte bernsteinfarben (braun).

Berk wird sehnlichst vermisst. Bitte auch in Kellern und Garagen nachsehen!

Bitte dringend melden bei:

Tel.: 0234 - 85 17 35 oder 0163 - 45 99 337

 

 

Der blinde Erpel Stevie 



Eine Kollegin von mir hat den blinden wilden Erpel vor Jahren einmal gefunden, wie er orientierungslos herum irrte. Wahrscheinlich durch eine Beißerei mit einem Artgenossen wurde er so schwer verletzt, dass seine Augen erblindeten. Nun gut, er wurde gepäppelt und kam dann zu einer Freundin einer Kollegin, wo er noch zwei Enten-Mädchen bekam und dort leben durfte. Er wurde 2 x täglich in einen künstlichen Teich gehoben, damit er schwimmen und sein Federkleid pflegen konnte.... Jahre später dann leider das übliche: Trennung, Scheidung, die Tiere müssen weg!

Aber wohin mal eben mit einem blinden Erpel? Und hier muss ich sagen, hat die Zusammenarbeit von drei Vereinen hervorragend geklappt. Erpel und seine Frauen konnten Ende Sommer 2004 in ein sehr schönes, artgerechtes und vor allen Dingen fuchs- und madersicheres Gehege umziehen. Und das wurde auch höchste Zeit, denn durch die Trennung waren die Tiere schon recht verwahrlost und hatten auch keinen Teich mehr, so dass auch die Federpflege nicht mehr ordentlich durchgeführt werden konnte.

Sehr verunsichert kamen dann die beiden Mädels aus ihren Transportkörben und schauten neugierig zu dem schönen Teich, der nur den drei Enten zur Verfügung stand. 

Und schwups, eine war endlich mutig und hüpfte ins Wasser. Da konnte dann auch die andere nicht mehr widerstehen. 

Stevie, der ja leider nichts sah, war jedoch sehr aufgeregt aber auch ängstlich. Leider traute er sich gar nicht aus dem Transporter, so dass wir da ein wenig nachhelfen mussten. Als der dann das Gras unter seinen Füßchen spürte, merkte man ihm richtig die Freude an und er fing an Gras zu fressen. Wohl bemerkt lebten die drei zum Schluss nur noch auf Lehmboden. Nach und nach führten wir ihn immer näher an das Wasser heran und setzten ihn schließlich einfach mal in den Teich. Es war einfach so schön zu sehen, dass er und zuvor auch die Mädels sich so sehr freuten. Er fand sogar nach einiger Zeit alleine wieder aus dem Wasser, so dass wir uns keine Sorgen machen brauchten, ob er wohl klar kommen würde. Allerdings saß er dort wie ein begossener Pudel, denn, dadurch, dass er in der Vorstelle sein Federkleid durch Wassermangel nicht mehr pflege konnte, saugte es sich nun voll Wasser. Aber er fing gleich an sich zu putzen und einige Zeit später war auch das Problem wieder gelöst.

Stevie und seinen Enten-Mädchen geht es dort nun sehr gut und ich möchte mich noch mal ganz herzlich bei der lieben neuen Besitzerin bedanken, dass sie sich so viel Mühe gegeben hat. Und natürlich auch wieder bei Bärbel, die uns diesen tollen Kontakt vermittelt hat und auch mitgefahren ist.

 

Maja & Laika

Vorgeschichte: Diese beiden wunderbaren Hunde wurde ausgesetzt aufgegriffen. Sie kamen ins Tierheim und wurden dort gepäppelt. Ursprünglich waren sie unter den Namen Cindy & Laika bekannt und über diese Homepage haben wir versucht zu erfahren, woher die Tiere stammen. Vor einiger Zeit konnten sie dann - wie hier jeder selbst sehen kann - super vermittelt werden. Welcher Hund würde sich über so ein tolles Zuhause nicht freuen? - Die Webmasterin -

Hallo Frau Hüls!!!

Es war eigentlich Zufall, dass wir die beiden gesehen haben. Wir mussten im Oktober unseren Hund einschläfern lassen, da er sehr krank war. Dieser Hund ist 18 Jahre alt geworden.
Als dann von uns gegangen ist war es etwas langweilig und da haben wir uns gedacht wir schauen einmal im Tierheim nach und fragen wie es so läuft wenn man einen Hund haben will. Die Leute vom Tierheim fragten uns wie alt denn der Hund sein sollte wir sagten nicht zu alt. Sie zeigten uns auch einen aber meiner Tochter und mir sagte er nicht zu. Ich will es mal so sagen das Herz sprang nicht über. Als wir dann rausgehen wollten sahen meine Tochter ich die beiden da war es um uns geschehen. Ja wie erklärt man das zu Hause dachten wir uns beide. Na ja, als wir dann zu Hause waren erzählten wir voller Begeisterung von den beiden Hunden. Mein Gefährte sagte dann, wo einer satt wird werden auch zwei satt. Also ich muss sagen wie man solche lieben Hunde aussetzen kann will und kann ich nicht verstehen. Wir lieben diese beiden süßen und sie lieben uns. Leider mussen wir kurz nachdem wir die Hunde hatten der Maya das ist die Braune 4 Zähne ziehen lassen. Das hätte Doktor XXX (Name hier bekannt) aber sehen müssen. Das arme Tier hatte ein Vereiterung an den Zähnen. Ich möchte nur noch eins sagen:  Menschen, die sich einen Hund anschaffen, sollten genau überlegen, ob sie Zeit haben und auch wissen, dass ein Hund auch viel Geld kosten kann und nicht nur immer Freude macht und wer seinen Hund aus irgendwelchen Gründen nicht mehr halten kann, sollte ihn ins Tierheim bringen und nicht aussetzen. Ich finde, der Hund und jedes andere Tier hat eine Chance verdient genauso wie der  Mensch.

Mit freundlichen Grüßen Frau G.

Lucky

Lucky wird seit dem 16.09.2004 in Wuppertal in der Nähe des Tierheims vermisst. Zuletzt wurde er zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr gesehen. Da Lucky normalerweise nie längere Zeit am Stück unterwegs ist, wurde er bereits schon nachmittags von seinen Zweibeinern gesucht, die sich große Sorgen machten. Umfragen in der Nachbarschaft blieben erfolglos. Im Tierheim, welches in unmittelbarer Nähe liegt, ist bisher auch nichts bekannt.
Lucky ist auffallend schlank, er ist lieb und verschmust, lässt sich aber draußen von Fremden nicht anfassen. Obwohl er 2 1/2 Jahre alt ist, hat er eine zarte kindliche Stimme. Lucky wurde von uns als Baby an die Leute vermittelt und den Besitzern sowohl auch uns liegt er natürlich sehr am Herzen.
Wer etwas über den Verbleib von Lucky sagen kann, möge sich bitte mit uns in Verbindung setzen.
Frau Schubert, Tel.: 02335 - 963 230
eMail: bastet58@web.de

Am 26.09.2004 wurde Lucky in einem Keller völlig abgemagert gefunden und konnte seinen glücklichen Besitzern dank der Chip-Nr. wieder zurückgegeben werden.

Komischerweise war ein fast identischer Fall am selben Tag gemeldet worden (es wurde ebenfalls eine getigerte Katze in einem Keller in der selben Straße gefunden).

Tobby



Die Fotos wurden uns 
freundlicherweise von  
Tobby´s Besitzern zur 
Veröffentlichung 
zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Dank!

Vorgeschichte:
Am 12. Juni 2003 ist unser Kater "Tobby" ( ca. 3 Jahre ) in Hagen - Hohenlimburg verschwunden. Er ist hellgrau mit weißen Pfoten, weißer Brust und hat einen weißen Keil im Gesicht. Eigentlich ist er nur stundenweise draußen, aber Hinweise haben ergeben, dass er sich (wahrscheinlich wegen eines Gewitters) im Motorraum eines PKW´s versteckt hat und mit diesem in die Hagener Innenstadt gelangt sein könnte. Leider hat er werde einen Chip noch ist er tätowiert.  Wer unseren Schatz gesehen hat melde sich bitte bei Familie Wenderoth unter 02334/40803 oder 0177/4363679.


Happy end 2004

Am 10.05 abends dann,
da rief bei uns Frau Schubert an.
Gesehen worden sei ein Tier,
das gleiche unseren Bildern hier.
Es ließ sich locken und dann fangen,
um so bei Osthoff´s ins Haus zu gelangen.
Das Frauchen eilte nun schnell herbei,
zu gucken, ob´s unser Kater sei.
Bis ins tiefste Haspe hat es Ihn verschlagen,
doch er war´s, da gab´s keine weiteren Fragen.
Er erkannte zu Hause alles wieder - sofort,
verkroch sich auch schnell an seinen Lieblingsort.
Seinen Bruder erkannte er, doch da war noch ein Neuer,
das war Ihm dann doch nicht so ganz geheuer.
Es gab aber kein "Kampfknäuel", keinen großartigen Streit,
sie brauchen wohl alle nur ein bisschen mehr Zeit.
Wir hoffen sie werden sich weiter nicht "reiben",
es sind jetzt halt 3, doch werden alle auch bleiben.


Unser herzlichster Dank gilt Frau Osthoff und Frau Schubert, die unseren Schatz nach fast einem Jahr wiedererkannt haben, sowie den Betreibern der beiden Homepages, die die Bilder unseres Katers auch nach so langer Zeit noch nicht wieder gelöscht hatten und somit auch fast hoffnungslosen Fällen immer noch eine Chance geben - mit Erfolg, wie sich ja in unserem Fall ja gezeigt hat.
Diese sind namentlich :

http://www.vierbeinerundco.de  und  http://www.katzensuchdienst.de



So kam Carlos zu uns: 18,5 kg, jetzt hat er nur noch 11 kg und fühlt sich dackel-wohl.

Dieser kleine Kerl sollte sterben, weil seine Vorbesitzer ihn nicht mehr haben wollten. Seine ganze Geschichte steht auf "vermittelt 4", die Fortsetzung kann man hier erfreulicherweise sehen. Gibt es ein besseres Lob für einen Tierschützer, als so ein Erfolgserlebnis?

Danke Susan und Mike, dass Ihr Carlos aufgenommen habt und ihn so sehr liebt 

und natürlich an Moni, die die ganze Vorarbeit als Pflegestelle geleistet hat, und zwar nicht das erste mal... und wohl auch nicht das letzte, gell?

  
Oben sieht man Carlos´Harem :o)) Zuerst Betsy, Cindy und dann die kleine Maisy

 


 

Liebe Helfer von Tieren in Not,

vielen, vielen Dank für das Einsetzen unserer "Schwatten" auf Ihrer Internet-Seite.
Auch unsere Familie kann mit einem Happy-End aufwarten. Wir haben seit vergangener Woche unsere "Schwatte" wieder. Eine freundliche Katzendame ganz in unserer Wohnungsnähe hat unsere Katze ca. eine Woche durchgefüttert und  nebenbei in der Umgebung alle möglichen Leute angesprochen, um herauszufinden, wem denn diese Britisch Kurzhaar-Katze gehört. Der Zufall wollte es, dass diese Dame gleich zwei unserer Hausnachbarn ansprach und diese uns freundlicherweise umgehend informierten, daß ganz in der Nähe eine schwarze Katze zugelaufen war.
Die Freude war groß, als die Katzenliebhaberin mit telefonisch mitteilte, dass die Katze orangefarbene Augen hat. Am gleichen Abend noch konnte ich unsere vermisste "Schwatte" dort abholen. Das war ein sehr bewegender Moment, als unsere Katze mich anschaute und anmauzte, als wenn sie sagen wollte: "Das wird aber Zeit, dass du mich abholst".
Mittlerweile hat sie sich gut erholt, denn sie hatte doch einiges an Gewicht eingebüßt und war leider völlig verwurmt. Ansonsten ist sie völlig unversehrt.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer weiteren Arbeit in Sachen Vierbeiner und Co. und möchte mich noch einmal recht herzlich für das Einstellen unserer Katze im Internet bedanken.

Mit freundlichen Grüßen
Karola Di Cesare
Romeo

Romeo kam als Fundtier ins Tierheim Hagen. Er wurde auch vermittelt, kam aber nach einem Tag wieder zurück, da er wohl Freigänger war und die Leute nach ein paar Stunden schon aufgegeben haben.

Es hatte aber auch was gutes:

Der ursprüngliche Besitzer, dem "Romeo" abhanden kam, schaute über diese Homepage und erfuhr so, wo sein Kater saß, nämlich im Tierheim Hagen. Und dort konnte er ihn wieder in Empfang nehmen.

Wäre das schön, wenn alle Tiere so wieder in ihr Zuhause kämen.

Blindenführhündin Gina 
wurde mit 15 Jahren entsorgt

Dieses ist eine der traurigsten Geschichten, die ich mitbekommen habe....
aber sie hat glücklicherweise ein "Happy End"...

Am 03.07.2003 erzählte mir meine Kollegin, dass sie einen unglaublichen Anruf bekommen hat: Herr R. rief für seine Schwester an und wollte den alten Blindenführhund mit 15 Jahren abgeben, er hätte seine Schuldigkeit getan und könne die Frau nicht mehr führen. Außerdem würde er selbst (der Hund) kaum noch nach Hause finden. Es wäre auch kein Hund, mit dem man im Garten rumtollen könne, er könne kaum noch laufen. Der neue Hund wäre schon bestellt.

Ich musste erst mal Schlucken und tief Luft holen. Haben denn diese MENSCHEN überhaupt kein Mitleid bzw. Gefühl dem Hund gegenüber? War denn dieser Hund nicht 12 Jahre lang die Augen der Blinden? Hat man denn dann nicht eine ganz enge Bindung zu dem Tier? Ich konnte es einfach nicht glauben... 

Ich gab den Hilferuf durch die Listen und bekam auch sehr nette Reaktionen und Hilfsangebote. Allerdings hat dieser MENSCH auch bei meiner Kollegin von Retriever in Not angerufen und diese hatte sofort eine Pflegestelle für das alte Mädchen. 

Und das Happy End: Gina bekommt in der Pflegestelle ihr Gnadenbrot und braucht nicht noch einmal umziehen.

Die ganz Geschichte können sie lesen bei www.retriever-in-not.de (Projekte)

Hallo, Frau Hüls,
Am 23.11.02 sind wir von Herdecke nach Hagen-Vorhalle gezogen,am nächsten Tag haben wir unsere beiden Katzen ( Veivel (11) und Tibo (7)) geholt.Die neue Wohnungsah natürlich noch chaotisch aus, so daß Tibo "seine Möbel" und Liegeplätze wohl nicht wiedererkannt hat.Nachts hat er stundenlang geschrieen, wohl auch, weil er gewohnt war, seine Nächte draußen zu verbringen. Er i st an alle Türklinken gesprungen und hat auf diese Weise  niemanden schlafen lassen.
In der allerersten Nacht bei uns , nachdem wir ihn halbjährig von einem Bauernhof geholt haben,hat er auch so getobt .Nachdem wir ihn schließlich rausgelassen hatten , hat er sofort wieder zurückgefunden.
Als ich mich daran erinnerte, ließ ich ihn schließlich auch hier im neuen Zuhause raus, zusammen mit der Katze. Nach einer guten Stunde saß Veivel wieder vor der Tür, Tibo aber blieb verschwunden.Nachdem ich das Tasso-Zentralregister informiert hatte, mehrere Tierheime aufgesucht und eine Annonce geschaltet hatte und alles keine Erfolge zeigte,hatten wir die Hoffnung schon fast aufgegeben. Anfang Februar war ich dann mit Veivel bei unserm Tierarzt zum Impfen und fragte ihn nochmal, ob vielleicht jemand mit einem Fundkater bei ihm gewesen sei, was er aber verneinte. Eine Woche später( an meinem Geburtstag übrigens!) rief man mich auc seiner Praxis an, daß mein Kater wahrscheinlich gefunden worden sei. Nach einem Anruf bei Fam. Riesinger, denen er zugelaufen war,war die Hoffnung groß , daß es Tibo sein könnte. Als wir dann hinfuhren und ihn sahen, bestanden keine Zweifel mehr, daß es unser Tibo war. Fam. Riesinger hatte ihn schon liebevoll aufgepäppelt, da er doch sehr verhungert war.Nachdem der ein paar Stunden bei uns war, war er schon fast wieder der Alte.Jetzt muß er natürlich noch weiter zunehmen,bis er wieder so kräftig ist wie vorher.
Auf diesem Wege möchte ich mich nochmal bei der Tierarztpraxis Kadlcik und Fam. Riesinger bedanken, die uns unsren Kater wiedergegeben haben.
Barbara Korte

Unsere  Katze Kitty hat nur ein Auge, ist 13 Jahre alt, getigert mit weißen Pfoten  und  weißem  Latz,  trägt  ein grünes Ungezieferhalsband und ist am Samstag,  30.  März  2002,  morgens  um  6.00  Uhr von einem Spaziergang am Burgweg  35,  58119  Hagen-Hohenlimburg  ("Auf  der Heide") nicht mehr nach Hause gekommen. Wir machen und fürchterliche Sorgen um unser kleines Mädchen, vermissen sie sehr  und  bitten um Mitteilung, wo sie gesehen oder von wem sie vielleicht ins  Haus  geholt  worden  ist.  Tag  und Nacht sind wir zu erreichen unter 02334/56373.
Vielen Dank
Marion Ehlert

Nachtrag:

Seit dem 18.12.2002 ist Kitty wieder da :o))

Sie ist völlig abgemagert, dreckig und verzottelt, ist sehr ängstlich und pinkelt jetzt überall hin, aber sie lebt und es geht ihr den Umständen entsprechend gut. Sie saß plötzlich im Gebüsch beim Nachbarn und ließ sich anfüttern.

Ist das nicht mal ein tolles Weihnachtsgeschenk?

Am 28.10.2002 ist Nero verschwunden! 

Nero ist ca. 4 Jahre alt, kastriert und hat, auf dem Bild leider nicht so gut zu erkennen, einen kleinen, dünnen weißen Fleck auf der Brust.

Sie war zuletzt am Montag, den 28.10.2002 ca. 07:30 Uhr bei uns zuhause.

Nachtrag:

Am 13.11.2002

bekam ich einen Anruf, dass Nero wieder aufgetaucht ist, zwar leider verletzt, sie wurde angefahren und verkroch sich 14 Tage ! in einem Keller, wo das Fenster offen stand (also bitte immer auf so etwas achten!), aber immerhin ist sie wieder zu Hause :o))

Guten morgen,

erst mal muss ich ein großes Lob an eure Seite aussprechen, sie gefällt mir vom Aufbau und vom Inhalt sehr gut.

Nun zu dem Hauptgrund meiner E-Mail. Zufällig bin ich auf eure Seite gelangt und habe sie mir selbstverständlich näher angeschaut, wo mir auf der Seite "Kriminalfälle" der Bericht über "Leila" in die Augen fiel. Zuerst einmal möchte ich die Schreibweise des Namens berichtigen, er lautet "Layla". Ich hoffe ihr werdet den Bericht und die Fotos auf eurer HP veröffentlichen.

Layla hat jetzt ein schönes zu Hause gefunden, samt "Ehemann" ;o)) Seit dem letzten Tag an dem sie ihren Peiniger, T. (Zusatz von vierbeinerundco: u. a. schlug T. dem Hund den Schädel ein und wurde deshalb polizeilich gesucht - sh. auch "Kriminalfälle") das letzte mal sehen musste, ist sie bei mir. Ich habe sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen an ihren schlimmen Verletzungen am Kopf und am restlichen Körper vorgenommen, und bin zum Tierarzt gefahren. Sie war total eingeschüchtert und verängstigt, aber sie kannte mich und hatte Vertrauen zu mir. Die ersten 4 Wochen waren sehr hart für sie und für mich, denn zu ihren Schutz habe ich sie in die Obhut des Tierschutzes Hagen gegeben. In dieser Zeit habe ich alles angefordert und alles absolviert wie es die Landeshundeverordnung verlangt, um sie schnellst möglich aus dem Tierheim nach hause zu holen. Selbstverständlich war ich jeden Tag im Tierheim und habe sie besucht. Der Tag an dem ich sie mit nach hause nehmen konnte werde ich nie vergessen, sie sprang überglücklich ins Auto und ich konnte ihr Freude und Erleichterung in ihren Augen sehen, denn sie spürte und wusste genau das der Alptraum jetzt ein Ende hatte.
Kurz darauf, um genau zu sein, 5 Tage danach, absolvierte ich mit ihr den Wesenstest, den sie mit Bravur bestand. Von jenem Tag an, konnte man jeden Tag eine Verbesserung ihres eingeschüchtertes Verhalten erkennen. Sie lernte den Am-Staff "Butch" meiner besten Freundin kennen und lieben. Heute sind sie ein unzertrennliches Paar. Meine größte Angst jedoch bestand darin, dass ich gedacht habe, das sie vielleicht einen "psychischen Knacks" aus den ganzen Schlägen und Misshandlungen zurück behält. Heute nach einem halben Jahr weiss ich allerdings das es in keinster Weise so ist. Sie ist überaus intelligent, sehr lernfreudig und wissbegierig. Einen Hund mit solch einem lieben Wesen habe ich noch nie in meinem ganzen Leben kennen gelernt. Natürlich kann sie auch eine richtige Zicke sein, aber dann will sie  mich nur ärgern.....Zu ihrem Sozialverhalten kann ich nur sagen, dass es super ist....egal was kommt, ob groß oder klein, dick oder dünn, Kind oder Erwachsener, Hündin oder Rüde...es ist egal...sie möchte einfach nur mit alles und jedem spielen.....Aggressivität oder das Wort böse kennt sie überhaupt nicht.... Ich bin froh mich als Besitzerin und Freundin von ihr nennen zu dürfen, denn dieser Hund ist etwas ganz besonderes, für den ich alles opfern würde, selbst mein leben. Ein paar Fotos von Layla aus ihrem täglichen Leben sende ich als Anhang mit.

Und dieses, Entschuldigung, "VERDAMMT GROßE ARSCHLOCH"  T., soll im Erdboden versinken. Zur Info, und vielleicht zur kleinen Erleichterung vieler Tierliebhaber, das Amtsgericht Hagen hat ihm ein Tierhalteverbot von 2 Jahren erteilt und eine Freiheitsstrafe von 7 Wochen auf 3 Jahre Bewährung für diese Straftat an Layla erhängt. Meines Erachtens nach zu wenig für den seelischen Schmerz der durch ihn verursacht wurde.

Liebe Grüße
Tanja Schröder

 

  

Eine der schönsten Geschichten mit Happy End, die ich je erlebt habe:

Mollige Fee, früher Feuche, wurde in Spanien von älteren Leuten mit 14 Jahren in die Tötungsstation gegeben, weil sie ein "Geschwür" unter dem Bauch hat. Wie sich dann heraus stellte, war dieses "Geschwür" lediglich eine Wasseransammlung an der Bauchdecke, welche durch eine kurze Operation entfernt wurde. Fee wurde von einer Frau nach Deutschland geholt, die sie dann aber doch nicht behalten wollte. Wegen völlig vereiterten Zähnen wurde sie dann noch einmal operiert und anschließend super über das Internet vermittelt. 

Wenn Sie wissen möchten, wie Mollige Fee nun in der neuen Stelle lebt, klicken Sie bitte auf das Bild.

Ronja überzeute ihre Familie, dass auch ein Hund gemütlich leben möchte...

aber lesen Sie bitte selbst....

 

:o))

Liebe Frau Hüls,

hier ist Ronja! Wir haben uns zwar nie persönlich kennen gelernt, aber dennoch bin ich Ihnen zu Dank verpflichtet! 
Warum? Ganz einfach: Sie erinnern sich sicher an den kleinen Benny... Meine Leute hatten sich für ihn interessiert, um ihn für mich als Gesellschafter zu engagieren (sehr löblich die Idee im Prinzip). Sie haben ihn dann lange mit Ihnen telefoniert und letztendlich ist das Ganze an der Bett- und Sofafrage gescheitert. Diese Frage wurde seither hier im Hause lange diskutiert und Ihre Argumente (die hätten von mir sein können) wurden überdacht. Schließlich will ein Hund bei seinen Leuten sein, und braucht viiiiiiiel Knuddeleinheiten und körperliche Nähe. Das ist auf dem Sofa nun mal unschlagbar praktisch. Man bedenke, dass so die Fernsehabende nicht mehr langweilig sind, und auch noch einen caritativen Hintergrund bekommen (nämlich Hund kraulen und ihm damit das geben was er braucht)!
Lange Rede - kurzer Sinn - seit der Sache mit Benny, der ja zwischenzeitlich super vermittelt wurde, darf ich auch endlich mit aufs Sofa! Was ich 2 1/2 Jahre lang gefordert habe, haben Sie erreicht! Danke dafür!
Außerdem habe ich neuerdings einen kuscheligen Schlafplatz im Schlafzimmer vor dem Bett. Damit ich nicht die vielen Nachtstunden auch noch von meinen Leuten getrennt sein muß. Wo ich doch schon immer vormittags 4 Stunden artig auf sie warte. Ich fand ja schon immer daß das reicht! Auch für diese Erleuchtung meiner Dosenöffner vielen Dank!
Einen riesigen Hundeschmatzer und 2 virtuelle Schweineohren sendet Ihnen

Ronja (Schumann)
P.S: Anbei ein Beweisfoto!


Nachtrag:

Hallo Frau Hüls,

wir, d.h. Ronja + Anhang würden uns geehrt fühlen, auf Ihrer Page ein Plätzchen zu bekommen. Es wäre wirklich schön, wenn dadurch der ein oder andere über die Beziehung zu seinem Tier neu nachdenkt. Das kann - wie in unserem Fall - für alle ein Vorteil sein!

Übrigens halten wir es jetzt so - um der althergebrachten Alpha-Frage gerecht zu werden - daß Ronja aufs Sofa darf, aber wenn sie sich zu breit macht auch mal rutschen muß. Kommt aber eher selten vor, da sie sich meistens erst nachdem wir es uns gemütlich gemacht haben zum Ankuscheln kommt.

Wir glauben, so haben wir eine für alle Seiten befriedigende Lösung gefunden. Es ist schon ein schönes Gefühl in zufriedene Hundeaugen zu schauen!

Grüße von Familie Schumann und ein WUFF von Ronja (immer noch Einzelhund)

Hier ein sehr schönes Beispiel, dass unsere Zusammenarbeit im Internet (z. B. die Listen) sich auf jeden Fall lohnt:

Hallo Frau Hüls,

anbei nun ein Foto von Laika und mir und unsere Story bis hierhin:

Ich bin seit klein auf ein großer Hundefreund und bis in meine "Jugend" hinein hatten wir auch immer Hunde bzw. bin ich mit den Hunden der Nachbarn spazieren gegangen etc. Dann kam der Beruf, und das Thema Hund schien vorbei zu sein. Zu Weihnachten 2001 bin ich dann auf die Idee gekommen, doch einmal gezielt nach einem Hund zu suchen, der langes allein sein gewohnt war. Über die Internetliste in die Sie mich eingetragen haben kam dann der Kontakt zu Conny und Mario (dreifache Hundebesitzer und engagierte Tierschützer) zustande.

Diese berichteten mir von Laika, eine Hündin die sie zu sich nahmen, da sie schlecht gehalten wurde (ausschließlich Zwingerhaltung), als Gebärmaschine missbraucht wurde (zweimal) und zum Teil mit Abfällen gefüttert wurde etc. etc. Durch die Zwingerhaltung ist sie langes allein sein gewöhnt, und unter der "Auflage" auch bei mir zu Hause einen Zwinger zu bauen für die Zeit, in der ich berufstätig bin, könnte über eine Vermittlung nachdenken.

Ich bin dann von hier (zwischen Köln und Düsseldorf) nach Mecklenburg-Vorpommern gefahren und wusste, die 1000km Fahrt hat sich gelohnt, ich fand Laika nämlich zuckersüß -eine deutscher/belgischer Schäferhund-Mischlingshündin- (hm, gerade hat sie einen fahren lassen, ich nehme das süß zurück *grins*) und auch Conny und Mario waren/sind sehr nett und wir waren uns schnell einig.

Mußte also "nur" noch der Zwinger her - wochenlanges Suchen inkl. Internet, Kleinanzeigen, Hundevereine, Hundestaffel der Polizei, Tierheime, Tierhilfswerk etc war ergebnislos (ich fasse das hier in einem Satz zusammen, es war wirklich stunden- und tagelanges Suchen) bis sich Manfred, ein Bekannter von Conny und Mario aus Hagen und ebenfalls sehr engagierter Tierfreund dazu bereit erklärte und die Zeit fand, einen inkl. Hundehütte für mich zu bauen (er hat auch drei oder vier Hunde, zwei oder drei davon sind Schäferhunde). Einen neuen kann ich mir nämlich nicht leisten und einen gebrauchten -preiswert und wenigstens nicht 600km entfernt- konnten wir nicht finden.

Dies geschieht nun in dieser Woche, ich habe mir diese Woche auch Urlaub genommen, damit Laika und ich uns kennen lernen können, und so habe ich sie gestern am Sonntag geholt. Sie war total lieb auf der Fahrt, in der Nacht hat sie mich noch auf Trab gehalten weil sie häufig raus mußte und ich hatte auch heute morgen eine Pfütze im Wohnzimmer, aber ansonsten bin ich hochzufrieden mit ihr!

Ein langer Spaziergang heute morgen mit Kontakt zu einem Dutzend Hunde in "freier" Natur (Feld und Wald sind in Fußnähe bei mir) war ebenfalls vielversprechend. Zumindest wo keine Autos fahren kann ich sie ohne Leine laufen lassen, sie kommt auf Zuruf und hat sich mit allen Hunden prima vertragen.

Auch beiden angrenzenden Nachbarn, deren Garagenwände wir für den Zwingerbau mitverwenden dürfen habe ich heute Laika vorgestellt und sie sind alle sehr begeistert von ihr und begrüßen es ausdrücklich, dass ein Hund in den Garten kommt, der vielleicht auch mal bellt, wenn jemand nahe kommt.

Besser kann es wohl kaum laufen, Kommandos muss sie sicherlich noch viel lernen, aber ansonsten: Ich glaube, wir haben uns gesucht und gefunden.

Natürlich werden die nächsten Tage -und auch Wochen- noch spannend. Ist sie immer so lieb, was ist wenn sie auch bei mir tagsüber im Zwinger ist (wird sie sich "benehmen")? etc., aber ich bin da sehr zuversichtlich.

Und eins ist klar: sie wird ansonsten von mir so richtig verwöhnt (aber nicht verhätschelt). Gutes Futter (Markusmühle), Activity-Spielzeug  und natürlich meine Zuwendung und Zuneigung etc. etc :-))

Liebe Frau Hüls, die Geschichte ist hier natürlich stark gerafft, aber länger darf es wohl auch nicht sein, und zu Ende ist sie natürlich auch noch nicht. Danke nochmals für Ihre Hilfe.

Ich hab mir gerade überlegt, ob man an so eine Geschichte anhängen kann oder soll, welche Anfangskosten auf einen zukommen. Kann vielleicht nicht schaden, daher eine kurze Aufstellung meiner persönlichen Ausgaben. Vielleicht kann es dem ein oder anderen Leser helfen bei seiner/ihrer Planung, daher folgend (wenn Sie es nicht mit aufnehmen möchten ist das völlig okay, ist nur ein "Angebot").

Zwinger: (bisher Euro 300, aber ich denke, da noch das Dachmaterial und die Hütte fehlt werden es Euro 450-500)
Hundewanne (Körbchen): Euro 35
erster Futtersack: Euro 35
Hundedecke: Euro 10
Hundebürste und Fellhandschuh: Euro 10
Haftpflichtversicherung: Euro 50
Hundesteuer: Euro 90
diverse Leckerlies: Euro 30
Spielzeug (bisher): Euro 20
Spritgeld: Euro 150
Leine: Euro 10
Ablösegebühr für Laika: (steht noch nicht fest)

Und sicher noch andere "Kleinigkeiten", die mir nicht einfallen, macht so ca.
Euro 1000,-.

Wenn ich Laika hier so neben mir liegen sehe, ist sie jeden Euro wert, dennoch sollte man so etwas vorher wissen finde ich (wobei mein Fall natürlich recht speziell ist) und die laufenden Kosten sind ja auch nicht weiter aufgeführt.

Also ein schönes Happy-End. Alles Gute für Ihre weitere Arbeit Frau Hüls und hier nun noch das Foto (sh. oben).

Peppino


Nachtrag: Aus Peppino ist Peppina geworden :o))

Dieser kleine Rotzlöffel ist dem Tod von der Schüppe gesprungen:

Mein Arbeitskollege kam irgendwann morgens mit dem Auto von einer Party und fuhr über Landstraße. Auf einem Kanaldeckel am Straßenrand entdeckte er eine kleine "tote" Katze... er fuhr weiter. Doch es ließ ihm keine Ruhe, war sie wirklich tot? Er fuhr zurück.. und siehe da... sie lebte noch und er brachte sie am nächsten Tag in meine Pflegestelle. Diese halbtote Katze krampfte, wir dachten, sie hätte Epilepsie, doch nach diversen Untersuchungen stellte sich heraus, dass dieses arme Wesen (ca. 4 Wochen alt) viel zu lange in der Sonne gelegen hatte und dadurch einen Sonnenstich und Hirnhautreizung erlitten hat. Wir kämpften um das Leben dieses Kätzchens (bzw. hier ein ganz dickes Lob an meine Pflegestelle, ohne Brigitte hätte es keinesfalls überlebt). So, und nachdem der Tod gewichen ist, entpuppte sich dieses arme Kätzchen als männlicher Rotzlöffel. Er spuckt, haut, faucht und knurrt, was das Zeug hält (er hat kein Distanzverhalten - da er viel zu früh ohne Mutter leben musste). Doch langsam lernt er dazu und sein Jähzorn lässt auch nach. Nun ist er 10 Wochen alt und nervt jeden, den er sieht :o))

Ein Glück, dass mein Arbeitskollege nicht einfach weitergefahren ist und gedacht hat: "och, die ist eh schon tot..."

Dieses arme Viecherl konnte ebenfalls gerettet werden. Mit vielen Bisswunden, einem verletzten Beinchen und völlig abgemagert haben wir sie nach 2 Wochen Einfangarbeiten schweißgebadet wieder einfangen können. Diese Katze wäre gestorben, wenn wir aufgegeben hätten, und wir waren kurz davor, weil wir einfach keine Chance sahen, dass wir es schaffen können.

Ein Appell an alle Tierschützer: Auch wenn noch so wenig Aussichten auf Erfolg bestehen, es lohnt sich zu kämpfen, wie man in diesem Fall wieder gesehen hat.

 

 

Liebe Tierfreunde,

heute möchte ich zum einen erst einmal Entwarnung bezüglich Gizmo geben. Wir konnten den kleinen Racker gestern Abend einfangen! Herzlichen Dank somit an alle, die uns so lieb und tatkräftig unterstützt haben!
Dennoch möchte ich Euch bitten, die nachfolgenden Zeilen zu Gizmo´s Auffinden zu lesen. Sie haben mich sehr nachdenklich über Vorurteile aller Art gestimmt und ich werde meine eigene Meinung grundsätzlich überdenken:
Nachdem gestern von sämtlichen Seiten her aufgrund der Suchplakate Anrufe eingingen, daß man Gizmo irgendwo in Frankfurt Stadt gesehen haben wollte, ist man praktisch jedem Hinweis nachgegangen und überall durch das Gebüsch gerutscht. So riefen Menschen an, die sagten, man habe Gizmo vor einer Stunde (also erfolgte der Anruf viel zu spät!) hier gesehen, bis wir ankamen, war natürlich weit und breit keine Spur von ihm zu finden. Um etwa 22.00 Uhr, als wir eigentlich alle aufgeben wollten für diesen Tag, rief ein Stadtstreicher an und meinte, wir sollen in einen kleinen Park kommen. Er würde vor einem Gebüsch warten, wo Gizmo gerade drinsitzt!
Nachdem wir dort ankamen und den älteren Herrn sahen in ziemlich zerpflückter Kleidung und wohl auch nicht mehr ganz nüchtern, waren wir eigentlich davon überzeugt, daß hier jemand die Belohnung kassieren will und rechneten uns so gut wie keine Hoffnungen aus. Der Herr lief los und meinte, er würde seine Taschenlampe holen wollen und wir sollten warten.
Oha, es ist nicht unbedingt bequem bei Anbruch der Dunkelheit in Frankfurt in einem nicht ganz hübschen Viertel mitten in einem Park zu stehen!
Unser Anrufer kam in der Tat mit einer Taschenlampe zurück und wir bestiegen das Gebüsch. Siehe da, dort saß Gizmo und zitterte am ganzen Körper. Er war bereits wieder sprungbereit zur Flucht, jedoch konnten wir vorher mit weiteren Passanten das Gelände weiträumig abschotten.
So konnte Gizmo also von seinem Frauchen ohne größere Mühen aus dem Gebüsch gehoben werden und wir konnten zu unserer Freude feststellen, daß ihm nichts fehlt, er auch scheinbar gut zu futtern erhalten hat.
Da eine Belohnung auf das Finden von Gizmo ausgesetzt war, so sollte nun natürlich der hilfsbereite Stadtstreicher seinen Anteil erhalten. Dieser jedoch lehnte zu unserer Verblüffung ab und meinte, dass man das Geld einem Tierschutzverein zugute kommen lassen solle, er wolle es unter gar keinen Umständen, für ihn wäre es doch selbstverständlich in so einer Situation zu helfen. Er sagte, es gäbe ja auch so viele notleidende Tiere. Wenn man Geld übrig habe, solle man es denen geben! Darauf angesprochen, dass ihm die Belohnung doch zustehe und er für seine Mühe entlohnt werden müsse, drehte er sich um und ging!!!

Liebe Tierfreunde, das war meiner Meinung nach ein wahrer Held. Helfen, um der Hilfe willen, ohne eine Gegenleistung zu fordern, obwohl dieser ältere Herr die Belohnung sicherlich gut hätte gebrauchen können. Die Augen geöffnet für seine Mitmenschen und für Situationen, an denen andere achtlos vorbeigingen! Hilfsbereit und vertrauensvoll, indem er sein Hab und Gut bei uns zurückließ, ohne uns zu kennen, um loszulaufen und eine Taschenlampe zu besorgen.
Ich schäme mich für meine anfängliche Abneigung gegen diesen lieben Menschen!

Daniela Trautwein
Tierhilfe Vier Pfötchen e. V.
mail: daniela.trautwein@vier-pfoetchen.com
web: www.vier-pfoetchen.com